• Anfängerkurse
Termin in Vorbereitung
Unentbehrlicher Rat- geber für Anfänger und Fortgeschrittene. Jede Kata über- sichtlich auf einem Blick.

In den Jahren des sportlichen “auf und ab” leistete das Karate Dojo seinen Beitrag, das Karate von einer von wenigen praktizierten Kampfkunst zu einer in Goslar voll etablierten und anerkannten Sportart zu entwickeln.
1979 gründete Udo K, ein Feldwebel der Luftwaffe im Fliegerhorst Goslar, das Dojo und trainierte die ersten Mitglieder, die hauptsächlich zu seinen Rekruten zählten. Nach kurzer Zeit fanden sich jedoch immer mehr “Zivilisten” im Verein. Trainiert wurde damals noch in den alten Sporthallen des Fliegerhorstes, wobei das Trainieren der Grundtechniken nach japanischem Vorbild im Vordergrund standen. “50m Meter die Halle rauf und runter- und das ungezählte male in jeder Trainingsstunde”.
Die Geschich te des Karte Dojo Goslar ist eng mit dem Namen Michael K. verknüpft dessen sportliche Lauf bahn im alter von dreizehn Jahren im Karate Dojo Goslar begann. Als Träger des 2.DAN Shotokan, 1.DAN Goju Ryu und dem 1.DAN Bo war K. auf zahlreichen nationalen und Internationalen Meisterschaften im Shotokan-Karate und Kick-Boxing erfolgreich. Michael K. lebt heute in den USA.
Die sportliche Lücke die Michael K. hinterließ wurde erfolgreich durch Steffen K. 2.DAN und Sportwart im Dojo geschlossen.
Steffen K. war erfolgreicher Teilnehmer zahlreicher
Meisterschaften im In- und Ausland sowie Mitglied der Kumite
Mannschaft Niedersaschen in der Karate-Bundesliga.
Mit dem Ausscheiden des Vereinsgründers im Jahr 1980, wechselte die Leitung und sportliche Führung des Dojos.
“Einer”, “muß doch die Arbeit machen”. Neben organisieren von Lehrgängen und Trainingsmöglichkeiten, der Abwicklung der Vereins- und Verbandsarbeit
sowie dem Bestellen von Sportausrüstungen erledigte Jörn die administrative Vereinsarbeit fast im Alleingang.
Das Leitmotiv “Der Weg ist das Ziel” bedeut aber auch, sich dreissig Jahre lang einem ständig veränderten sportlichem Umfeld zu stellen und anzupassen, um neben wechselnden Trendsportarten erfolgreich bestehen zu können.
Karate muß erlernt werden, es ist ein ständiger Kampf mit und gegen sich selbst. Ständiges Üben, Wiederholen und Einprägen der ungewohnten Bewegungsabläufe, Kombinationen und Techniken erfordern ein höchstmaß an Disziplin, Konzentration, Fairness und Aufmerksamkeit eines jeden Karatekas. Karate ist eben als Kampfkunst im sportlichen Sinne zu verstehen.
“Schweißgebadet und völlig erledigt sein” sind der Lohn nach jeder Trainingseinheit.
Vielleicht sind das genau die Gründe für dreißig
Jahre erfolgreiches Shotokan-Karate in Goslar.
Eine Zusammenfassung aus dreissig Jahren Karate Dojo Goslar eV1979 wird ab Januar 12 als DVD erhältlich sein.
Wir wünschen dem Karate Dojo Goslar e.V.1979 alles Gute für seine sportliche Zukunft.
Auf diesen Bildern aus dem
Jahre 1979, aufgenommen vor der Sporthalle des ehem.
Luftwaffenausbildungsregiment
Fliegerhorst-Goslar,
sehen wir U.K. umrahmt von den ersten Mitgliedern
in dezent schwarzen Karate Gi, F.E, P.K.
- Karate-Feldwebel trainiert auch Damen -
Unter dieser Überschrift berichtete am 27. Julei 1979 die Goslarsche Zeitung in einer mehrseitig- grossformatigen Sonderauflage ausführlich
über Verein, seine Trainer sowie sportlichen Ziele.
Dazu U.K im Interview: 'Unser Ziel ist es nicht Ruhm und Lorbeeren zu erwerben,
sondern den Körper zu er- tüchtigen und Spaß und Freude an der Sache zu vermittel'.

'Pflänzchen im Verborgenen'
titelte am 26.Februar 1982 in reisserischen Lettern der Aufmacher der Goslarschen-Zeitung.
Nicht zu unrecht wie sich beim lesen herausstellt. Lädt unser Dojo doch in jenem Artikel zum ersten
Karatelehrgang in Goslar unter Leitung des Hamburger Karateka Dr.Jürgen Willrodt ein.
Damals betrugen die Lehrgangsgebühren pro Teilnehmer noch karatefreundliche schlappe 8.-DM.

Am 22.Mai 1982 fand zum zweiten Male ein Karate- lehrgang mit Klaus Sterba,3.DAN, in der Georgen- bergschule in Goslar statt.
